
In einem Bereich, in dem die Genauigkeit der Mineralidentifizierung über das Vertrauen in eine Marke sowie über kostspielige Rückrufe entscheidet, ist die UV-Lampe keine bloße Komponente – sie ist vielmehr die Grundlage für zuverlässige Ergebnisse. Nach 15 Jahren an Optimierungen bezüglich des spektralen Ausgangssignals sowie zur Kontrolle der Wärmeentwicklung haben wir eine Lampe entwickelt, die den hohen Anforderungen bei der Mineralidentifizierung standhält. Denn wenn die Intensität des Lichts schwankt oder die Wellenlänge abweicht, sind die Messergebnisse nicht mehr zuverlässig.
Was wirklich wichtig ist: Wir verwenden einen Hochreinheitsquarzkathodenstrahlungsröhren und stellen eine stabile Spektrallinie bei 365 nm sicher. Dadurch wird eine maximale Strahlungsintensität von 1.800 mW/cm² bei einer Arbeitsentfernung von 20 mm erreicht. Die Spektralbreite bleibt dabei gering, sodass keine störenden Hintergrundfluoreszenzen die Diagnosesignale trüben. Die Reflexorgeometrie nutzt eine Dichroikbeschichtung, um den Lichtstrahl zu formen und den Austausch von UV-B- und UV-C-Strahlung zu reduzieren. Dadurch wird die Belastung für den Bediener minimiert, während die Energiedichte auf dem gewünschten Niveau bleibt. Über das gesamte Prüffeld hinweg bleibt die Ausgangseinheit innerhalb von ±5 % konstant. Zudem behält die Lampe über 5.000 Stunden lang ihre Spektralstabilität – mit weniger als 5 % Abfall der Strahlungsintensität bei der Nennleistung.
Warum das bei der Mineralidentifizierung funktioniert: Bei dieser Anwendung ist die Wiederholgenauigkeit entscheidend. Eine konstante Intensität von 365 nm sorgt dafür, dass die Erregung der Minerale immer gleich bleibt – somit sind die Farbsignale sowie Fluoreszenzmuster stets identisch. Die Lampe stabilisiert sich schnell thermisch, sodass die Prüfzyklen schneller ablaufen können – ohne dass man auf die Beruhigung der Strahlungsintensität warten muss. Der Stromverbrauch ist für einen kontinuierlichen Betrieb ausgelegt. Das ozonfreie Design erleichtert außerdem die Belüftung erheblich. Durch eine 24-V-Steuereinheit sowie Standardanschlüsse lässt sich die Lampe problemlos in automatisierte Prüfstellen integrieren.
Ein paar Hinweise für die Praxis: Halten Sie die Montageentfernung innerhalb von ±2 mm. Überschreiten Sie diese Grenze, und die Strahlungsintensität bleibt ungleichmäßig, während das Spektrum abweicht. Die Lampe arbeitet mit 220–240 V Wechselspannung – doch das Gerät benötigt eine ausreichende Belüftung. Überhitzung zerstört die Lebensdauer der Kathodenstrahlungsröhre. Der 365-nm-Peak deckt die meisten Minerale ab. Falls es sich um Proben mit schwacher Absorption handelt, sollte die Expositionszeit angepasst werden – anstatt die Leistung zu erhöhen. Andernfalls besteht die Gefahr von lokaler Überhitzung.
Wir haben diese Lampe für langfristigen Einsatz entwickelt – nicht nur, damit sie auf den Spezifikationen gut aussieht. Fünfzehn Jahre an Erfahrungswerten aus der Praxis sowie kontinuierliche Optimierungen sind nötig, um eine solche Zuverlässigkeit zu erreichen.