
In der Produktionsstätte fließt das Wasser ständig – daher muss die Desinfektion kontinuierlich erfolgen. Wenn das System hinterherhinkt, können Mikroben durchdringen. Das bedeutet Reparaturarbeiten, zusätzliche Kontrollen sowie einen verminderten Produktionsausstoß. Die Frage ist nicht, ob UVC-Bestrahlung Bakterien tötet – das wissen wir alle. Die Frage ist vielmehr, ob dies zuverlässig und in der vorgeschriebenen Geschwindigkeit geschehen kann, ohne dass man ständig aufpasst.
Was wirklich wichtig ist
Wir entwickeln diese UVC-Lampen für den großflächigen Wasseraufbereitungsumfang mit einem einzigen Ziel: eine stabile spektrale Abstrahlung bei 254 nm – dort ist die keimtödliche Wirkung am stärksten. Die maximale Strahlungsintensität wird so eingestellt, dass die erforderliche Dosis im gesamten Durchflusskanal verteilt wird – nicht nur entlang der Mitte.
Die Konstruktion aus Hochdruckmerkurgas sorgt dafür, dass die Abstrahlung über Tausende von Stunden hinweg konstant bleibt. Eine stabile Lampenstruktur bedeutet außerdem, dass die Messwerte mit einem Spektralradiometer vorhersehbar bleiben. Wir planen die Lampen so, dass sie lange halten – dabei wird eine kontrollierte Abnahme der Intensität gewährleistet, sodass die Intensität gerade dann nicht abnimmt, wenn sie am meisten benötigt wird.
Die Geometrie des Reflektors sowie der Quarzkern sorgen dafür, dass die Strahlung gleichmäßig verteilt wird – dadurch werden Schatteneffekte minimiert, sodass jedes Mikroorganismus die erforderliche Dosis erhält.
Warum es auch in der Praxis funktioniert
Die Desinfektion fließenden Wassers hängt von der Dosis und der Zeit ab. Unsere UVC-Systeme liefern die erforderliche Intensität selbst bei hohen Durchflussraten – schließlich bleibt die Dosis über die gesamte Querschnittsfläche konstant.
So erhalten Sie eine zuverlässige Desinfektion, ohne dass die Anlage überdimensioniert werden muss. Dank effizienter Betriebweise und optimierter Reflektoren bleibt die Energieaufnahme gering. Zudem reduziert die lange Lebensdauer der Lampen die Notwendigkeit von Austauschaktionen. Das Ergebnis ist eine messbare Leistung – und weniger unplanmäßige Stillstände.
Was Sie beachten müssen
Diese Lampen sind zwar für die Wasseraufbereitung konzipiert, doch auch ihre Betriebsbedingungen spielen eine Rolle. Halten Sie die Klarheit des Einlasswassers innerhalb der vorgeschriebenen Grenzen. Hohe Trübung und Verunreinigungen können die Intensität verringern, da sie die Übertragung der UVC-Strahlen blockieren.
Während der Inbetriebsetzung sollten Sie die Sauberkeit des Reflektors sowie die Verteilung des Strömungswindes überprüfen. Ja, die Anschaffungskosten dieser Lampen sind höher als bei billigeren Alternativen – doch das wird durch längere Intervalle zwischen den Austauschen sowie eine konstante Leistung während der gesamten Lebensdauer ausgeglichen. Passen Sie die Lampe an die Geometrie der Anlage sowie die Stromversorgung an – dann erzielen Sie die versprochene Leistung.