
Auf dem Boden der Druckerei muss man ständig mit denselben zwei Problemen kämpfen: Tinte, die nicht schnell genug aushärtet, sowie ein stetig steigender Stromverbrauch. Nicht vollständig ausgehärtete Tinte führt zu Abnutzungserscheinungen, schlechter Haftung und zum Notwendigkeit von Nachdrucken. Wenn der Stromverbrauch zu hoch ist, schrumpfen die Gewinne. Die Frage ist also nicht theoretisch – wie kann man die UV-Strahlungstiefe auf einem ausreichend hohen Niveau halten, um die Tinte zu härten, und gleichzeitig den Energieverbrauch um 20 % reduzieren?
Was technisch wichtig ist
Wir haben eine 5 kW starke Hochdruck-Quecksilberlampe entwickelt, die für die Produktion verwendet wird – nicht nur zur Demonstration. Sie liefert eine stabile spektrale Ausstrahlung über alle Quecksilberlinien hinweg, die für die Absorption des Photoinitiators notwendig sind – genau dort, wo UV-Tinten benötigt werden. Die maximale Strahlungsintensität bleibt konstant, da der Lichtbogen durch präzise Elektrodengeometrie sowie einen Reflektor mit präziser Fokussierung gestützt wird. Dadurch gehen weniger Photonen verloren.
Der Gehäusekörper besteht aus Quarz mit geringer Zerfallstemperatur. Der Inhalt des Gehäuses ist so abgestimmt, dass ein stabiler Quecksilberdampfdruck entsteht – dadurch sinkt die Leistung nicht bereits früh im Betrieb. Die Geräte können regelmäßig mehr als 5.000 Stunden lang ohne signifikanten Leistungsverlust betrieben werden. Außerdem sorgt das ozonfreie Design dafür, dass die Aushärtungszone sauber bleibt.
Warum es in der Druckerei funktioniert
Die Vorteile sind messbar. Man kann dieselbe UV-Strahlungstiefe am Material beibehalten – vollständige Vernetzung der Tinte, sofortige Oberflächenhärtung sowie schnellerer weiterer Bearbeitungsvorgang. Gleichzeitig wird weniger Strom vom Netz gereicht. Die 5 kW starke Lampe ist so konzipiert, dass sie schnell starten und wiederholt verwendet werden kann – somit bleibt die Aushärtung von der ersten bis zur letzten Seite stabil.
Weniger Lampentausche bedeuten weniger Stillstandzeiten, weniger Ersatzteile sowie weniger Zeit für Wartungsarbeiten.
Hier sind die praktischen Details
Es handelt sich dabei um eine Leistungshochquelle auf Basis von Quecksilberdampf. Dafür ist ein kompatibler 5 kW Ballast sowie eine Halterung erforderlich, die der Leistung, Spannung und Anschlussart entspricht. Die Ausrichtung des Reflektors ist entscheidend – selbst eine kleine Fehljustierung kann die effektive Strahlungsintensität verringern und dazu führen, dass die Aushärtung verlangsamt wird. Überprüfen Sie immer die Geometrie des Reflektors sowie die spektralen Anforderungen Ihrer Druckmaschine. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Lampe in der richtigen Position angebracht ist, damit die maximale Strahlungsintensität genau dort ankommt, wo die Tinte sie benötigt.