
Das richtige Arbeiten mit UV-Licht zur Aushärtung
UV-Lampen sind im Grunde die „Herzschlag“ jeder modernen Druck- oder Beschichtungsanlage. Sie übernehmen die schwierige Aufgabe – sie strahlen das flüssige Tintenmaterial mit der genau richtigen Energie ab, damit dieses sofort zu einer festen Schicht wird.
Doch es ist nicht so einfach wie beim Anschalten einer Glühbirne im Wohnzimmer. Es geht dabei um das spezielle Lichtspektrum. Wenn das Licht nicht genau richtig ist, haftet die Tinte nicht richtig, und die Oberfläche wirkt weich oder klebrig.
Die Details bezüglich der UV-Strahlung
Um eine echte Aushärtung zu erreichen, benötigt man ein bestimmtes Wellenlängenbereich – meist UVC oder UVB. Unsere Lampen sind so konstruiert, dass die Strahlungsintensität von einem Ende des Rohres bis zum anderen konstant bleibt.
Warum ist das wichtig? Denn wenn die Leistung sinkt oder die Spannung stark schwankt, entstehen „Schwachstellen“. Mal sieht die Druckqualität großartig aus – im nächsten Moment verschmiert die Tinte oder blättert ab. Das ist ein Albtraum. Deshalb konstruieren wir unsere Geräte so, dass sie mit den schwankenden Spannungen in den Stromnetzen weltweit zurechtkommen. Wir sorgen dafür, dass die Strahlungsintensität vom Moment des Einschaltens bis zum Ausschalten stabil bleibt.
Umgang mit der Hitze
Seien wir ehrlich: Hochintensive UV-Lampen werden sehr heiß. Sehr, sehr heiß.
Wir verwenden hochreines Quarzglas, weil dieses das UV-Licht durchlässt, während es der hohen Hitze standhält. Doch man kann diese Lampen nicht einfach anschließen und vergessen. Es muss ein effektives Kühlsystem vorhanden sein – sei es durch Gebläse oder wassergekühlte Kühlvorrichtungen.
Wenn der Luftstrom blockiert wird, wird das Quarzglas beschädigt. Dadurch geht die Lampe viel früher kaputt, als eigentlich nötig wäre. Es handelt sich dabei um eine einfache Lösung – doch sie macht den Unterschied zwischen einer Lampe, die lange hält, und einer, die bereits nach einer Woche kaputtgeht.
Einsatz in der Werkstatt
Für das Jahr 2026 konzentrieren wir uns darauf, alles einfacher zu machen. Wir halten die Standards hoch, sodass man eine Lampe austauschen kann, ohne das gesamte Fördersystem zerstören zu müssen. Man muss die Lampe nur anstecken, die Geschwindigkeit der Anlage anpassen und weiterarbeiten.
Ein schneller Tipp: Eine höhere Leistung beschleunigt zwar die Aushärtung, belastet aber die Vorschaltgeräte stark. Man muss also das richtige Gleichgewicht finden – zwischen der benötigten Leistung und der Geschwindigkeit der Anlage. So vermeidet man sowohl Energieverschwendung als auch Beschädigungen des Substrats.